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| Die
Formierung von Kesselstein basiert auf einer grundlegenden, thermodynamischen
Energiebedingung für Phasenänderungen. Für den Übergang von der flüssigen
zur festen Masse ist ein Kristallkeim als Anfangspunkt zur Formierung
des ersten Kristalles unerlässlich. Sobald die Konzentration der Karbonate
die Löslichkeit überschreitet, beginnt ihre Kristallisation.
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| Beim
Fehlen aktiver Kristallisationszentren innerhalb einer Flüssigkeit
dienen die Behälterwände als Kristallisationskeime: Der Kesselstein
entsteht. |
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| Die
Formierung der im Wasser gelösten Karbonate an den Behälterwänden
(Kesselstein) zwingt zu dem einen Schluß, daß im Wasser nicht genügend
Kristallkeime zur Verfügung stehen, um die Kristallisierung im Wasser
in die Wege zu leiten. |
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