Wie entsteht Kesselstein?  
       
   
Die Formierung von Kesselstein basiert auf einer grundlegenden, thermodynamischen Energiebedingung für Phasenänderungen. Für den Übergang von der flüssigen zur festen Masse ist ein Kristallkeim als Anfangspunkt zur Formierung des ersten Kristalles unerlässlich. Sobald die Konzentration der Karbonate die Löslichkeit überschreitet, beginnt ihre Kristallisation.
Beim Fehlen aktiver Kristallisationszentren innerhalb einer Flüssigkeit dienen die Behälterwände als Kristallisationskeime: Der Kesselstein entsteht.
Die Formierung der im Wasser gelösten Karbonate an den Behälterwänden (Kesselstein) zwingt zu dem einen Schluß, daß im Wasser nicht genügend Kristallkeime zur Verfügung stehen, um die Kristallisierung im Wasser in die Wege zu leiten.
   
  loser Kalk